Geschichte

Die Fröbel-Apotheke in Oberweißbach ist eine traditionsreiche Apotheke.
1732 wurde sie als „Apotheke und Drogenhandlung von Friedrich Karl Langenbeck“ gegründet, später mit einer Manufaktur für Thüringer Olitäten erweitert. Herstellung und Vertrieb von Balsamen, Tinkturen, Ölen, Pflastern und Kräutermischungen, unter dem Hausmarkenzeichen Kleeblatt, brachten einen gewissen Wohlstand.

Die Apotheke wurde „fürstlich privilegiert“ und mit einem Apothekenprivilegium vom Fürsten von Schwarzburg- Rudolstadt im Grundbuch besiegelt. 1895 wurde die alte Apotheke durch eine Explosion bei der Herstellung von „bengalischem Buntfeuer“ völlig zerstört. Der Inhaber und ein Provisor kamen dabei ums Leben.

Noch heute finden wir ein stattliches Apothekengebäude sowie einen durch 6 auffällige Sandsteinfiguren geschmückten Aufgang vor. Die Sandsteinfiguren symbolisieren die 4 Jahreszeiten und werden von einem Arzt mit Aesculapstab und einem Apotheker mit Schlange und Schale flankiert. Dies zeugt vom Wohlstand und der Geschichte des Gebäudes.

Am 2. Januar 1967 übernahm Apotheker Manfred Heyder, damals 28-jährig die Leitung der Staatlichen Fröbel-Apotheke in Oberweißbach. Nach langjähriger Tätigkeit übergab Herr Heyder die Apotheke am 1. Februar 2010 an Apothekerin Anja Schmidt. 2021 wurde die Fröbel-Apotheke von Apothekerin Susann Walter übernommen.

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